„Entstehung Röcks Bärwurz“

Nach einem Jubiläumsetikett der Familie Österle war es Josef Andreas Röck der unter dem Firmennamen J.A. Röck im Jahr 1877 erstmals in unserer Region wildwachsenden Bärwurz aus über 1000 m Höhe des bayerisch- böhmischen Waldgebirges zu diesem köstlichen und in Maßen getrunken, gesunden Getränk verarbeitete. Seine Firma Jos. Andr. Röck e.K. gründete er 1896 und im gleichen Jahr scheint ihm auch das endgültige Rezept von „Röcks Bärwurz“ gelungen zu sein.

Josef Andreas Röck war von 1900 bis 1919 erster Bürgermeister der Stadt Zwiesel und ab 1925 Ehrenbürger der Stadt. Sein Weinlokal und Delikatessengeschäft am oberen Stadtplatz, in dem die Honoratioren von Zwiesel verkehrten, ist noch heute unvergessen.

Im 1875 erbauten Haus an der Röckkeller Straße unterhielt Bürgermeister J.A. Röck bis 1935 zudem den legendären „Röckkeller“ mit Gartenbetrieb. In diesem „Kellerhaus“ mit herrlichem Kastanienbestand und gesunden Obstbäumen aller Arten ging es oft fröhlich zu, denn Röck‘s aromatische Weine aus Obst aus dem eigenen Garten waren im weiten Umkreis bekannt und begehrt. Zudem hatte J.A. Röck den Handel mit Beeren unter sich und unterstützte damit einen Zuverdienst der armen ländlichen Bevölkerung durch Beerensammeln.

Das Kellerhaus florierte. Da lag es natürlich nahe, dass der geschäftstüchtige Mann auch mit der Produktion von edlem Schnaps anfing, um seine Gäste zu verwöhnen.

Scherz: Vielleicht hatte er sich aber auch an die Zeit erinnert, als im Herbst 1872 im bayerisch-böhmischen Grenzgebiet die Cholera auftrat. Als Schutz gegen Ansteckung wurden von den Behörden Schnaps und Wacholderbeeren empfohlen. In Kürze soll auch im Ort Zwiesel kein Schnaps mehr aufzutreiben gewesen sein. In der Kirche soll man die Menschen nur mit der Schnapsflasche in der Tasche und mit Wacholderbeeren im Munde angetroffen haben. Josef Andreas Röck war Geschäftsmann durch und durch. Hatte er vielleicht „befürchtet“, dass so eine Zeit wiederkommen könnte ? Ein guter Schnapsvorrat war da sicherlich keine schlechte Idee.

J.A. Röck ist bis heute unvergessen

In vielen Heimatschriften fand man von diesem tüchtigen Geschäftsmann seine einfallsreichen Werbeinserate. Doch warum hat er nie „Röcks Bärwurz“ beworben? Vermutlich war das köstliche Elixier ein Selbstläufer, wofür er keine Werbung benötigte ...

- MH

Röcks Bärwurz in der Neuzeit

In der 1970ern erwarb der Zwiesler Brauereibesitzer Gerhard Oesterle von der Familie Jos. Andr. Röck die Rechte und die Originalrezeptur von 1896 zur Herstellung von Röcks Bärwurz.

Extra für den Anbau der Wurzel pachtete Herr Oesterle mehrere HA Grundstücke an.

Im neuen Jahrhundert erwarb die Familie Müller von der Familie Oesterle die Originalrezeptur von 1896, die Rechte für die Herstellung und den Verkauf von Original Röcks Bärwurz sowie - versteckt gelagert in den tiefen Brauereikellern des ehemaligen Gasthofs "Deutscher Rhein" - den größten Schatz: "In Fässern gelagerte 15 - 20 jährige Bärwurzessenzen."

Seitdem wird Röcks Bärwurz in geringer Stückzahl, in reiner Handwarbeit und nur nach Bedarf abgefüllt.

Und es ist keine Übertreibung, wenn man behauptet, daß man dies auch gleich beim ersten Schluck bemerkt.

Bärwurz Spezialität - Röcks Bärwurz 0,35l

100% reine Handarbeit


Röcks Bärwurz verbindet welche die Originalrezeptur von 1896 mit den mindestens 15-jährigen Essenzen.

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